10 Tipps zur Verbesserung der Produktivität

Ob Prokrastinationsprofi oder Perfektionist: vor den Höhen und Tiefen der Arbeitsleistung ist niemand gefeit. In diesem Beitrag liefern wir nützliche Strategien und Tricks, die im Büroalltag und während besonders stressiger Situationen für frischen Wind sorgen.

 

Studien – mal mehr, mal weniger wissenschaftlich – und Umfragen – mal mehr, mal weniger repräsentativ – zum Thema Produktivität gibt es wie Sand am Meer. Neue Erkenntnisse sind hier genauso häufig wie in der Ernährungswissenschaft. Was gestern noch als neustes Wundermittel gefeiert wurde, landet schon am nächsten Tag auf der schwarzen Liste. Aktuelles Beispiel: Laut Untersuchungen holt sich etwa der Dienstag den Titel als produktivster Tag in der Woche.

Und das Thema Produktivität ist keine einseitige Angelegenheit. So können Vorgesetzte durch zahlreiche Massnahmen die Leistung ihrer Angestellten positiv beeinflussen. Ebenso hat es jeder selbst in der Hand, mit ein paar Tricks und simplen Veränderungen der eigenen Produktivität zu neuen Höhenflügen zu verhelfen.

 

So geht’s aufwärts mit der Produktivität

Digitale Abkürzungen: Die schnellsten Computercracks haben ein Geheimnis: Es nennt sich Shortcuts. Für fast alle Programme und Tätigkeiten gibt es Tastaturkürzel, die in Lichtgeschwindigkeit zum Ziel führen. Und die sich mit etwas Übung dauerhaft im Gedächtnis festsetzen.

Gute Vorsätze: Je nach Auftragslage ist es hilfreich, sich täglich drei Hauptziele zu setzen, die bis zum Feierabend realistisch zu erfüllen sind. Das verleiht dem Tag einen Rahmen und setzt zugleich nützliche Prioritäten.

Flower Power: Warum sollte man es im Büro weniger gemütlich haben als zu Hause? Dass es darauf keine logische Antwort gibt, hat einen Grund – wer sich wohlfühlt, leistet auch mehr. Und Pflanzen sind das ideale Mittel, das Raumklima ganz natürlich aufzuwerten.

Stand up: Schon fünfminütige Stehpausen können für neue Ideen und neuen Schwung sorgen. Noch besser: Regelmässig mehrere Pausen einlegen und sich bewegen. Das ist nicht nur gesund und hält fit, sondern eröffnet auch neue Perspektiven bei der Arbeit.

Niemals immer erreichbar: Die Kommunikation der Gegenwart ist hektischer und vielfältiger als je zuvor. Dementsprechend hat sich bei vielen Arbeitnehmern ein Status der dauerhaften Erreichbarkeit eingeschlichen. Was in wirklich dringenden Fällen sinnvoll ist, schränkt den durchschnittlichen Arbeitstag nachweislich ein. Lösung: Handypausen einlegen und Emails in definierten Zeitfenstern bearbeiten.

Schule des Lebens: Der Vorteil von Weiterbildungen im digitalen und analogen Bereich liegt auf der Hand – von der Aneignung neuer Fähigkeiten profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Und auch darüber hinaus wirken die Folgen positiv: durch das Gefühl von persönlicher Progression und dem Vergnügen, gewonnenes Wissen direkt wieder einzusetzen.

Remote Control: Home Office, das klingt nach: Ruhe, die Füsse hochlegen, zahlreiche Ablenkungen und Kaffeepausen nach eigenem Gusto. Von der Realität ist diese Vorstellung aber weit entfernt. Die Arbeit von zu Hause aus sorgt für Abwechslung und ist zudem ein Vertrauensbeweis des Arbeitgebers gegenüber seinen Angestellten.

Adé Mikromanagement: Wer Führungsverantwortung trägt, stemmt manchmal mehr Gewicht als nötig. Nicht jede Aufgabe muss geprüft und von mehreren Seiten aus abgesegnet werden. Mitarbeitenden nach und nach Verantwortung für kleine und mittelgrosse Aufgaben zu überlassen, macht diese autonomer, selbstbewusster und spart langfristig jede Menge Zeit.

App geht’s: Aus dem Ozean der Apps für Smartphones und Tablets die Perlen zu bergen, ist eine Herausforderung – aber eine, die es wert ist. Für fast jede Tätigkeit und Situation gibt es smarte Programme, die einem das Arbeitsleben mal ein bisschen und mal deutlich einfacher gestalten. Die Suche lohnt sich!

Wiederholungstäter: Zu vielen Aufgabenbereichen gehört das Erstellen und die Nutzung der immer gleichen Dokumente. Ist es bei den ersten zwei, drei Malen noch zeitsparender, diese schnell neu aufzusetzen, sind auf längere Sicht Vorlagen die effizientere Lösung. Einmal vollständig erstellt, stehen sie permanent dem ganzen Team zur Verfügung.

 

Das ist nur eine kleine Auswahl dessen, was für eine höhere Produktivität und weniger Blockaden sorgt. Wer den eigenen Arbeitsalltag auf Schwächen und wiederkehrende Probleme untersucht, kann die für sich relevanten Strategien und Lösungen identifizieren.