So bauen wir morgen

Digitalisierung und Nachhaltigkeit – zwei treibende Kräfte, die Städteplaner, Bauingenieure und Architekten gleichermassen beschäftigen. In diesem Beitrag berichtet uns die Firma ar3 architekten ag, welche neuen Produkte und Trends sie in ihren aktuellen Projekten aufgreift.

 

Holz als traditioneller Baustoff, der für die heutige Architektur neu erfunden wird, erneuerbare Energien als Hoffnung für die Zukunft und Konzepte, die neue Lösungen für das Zusammenwohnen anbieten: AR3 bewegt sich mit ihrem Anspruch, Themen wie Ökonomie, Ökologie, Soziologie und modernes Bauwesen in ihren Projekten aufzunehmen, auf der Höhe der Zeit.

Vertikales Grün

Gerade in urbanen Gebieten werden Luftqualität und Raumklima zu einem zunehmend wichtigen Thema. Eine der simplen wie effektiven Lösungen: bepflanzte Fassaden. «Bosco Verticale» in Mailand ist eines der Projekte, welche die Grossstadt mit ihrer Fassade grüner färben und gleichzeitig selbst von vielen Vorzügen profitieren. Eine verbesserte Regulierung der Temperatur, Lärmreduzierung und Schutz vor Hagel, Schlagregen und UV-Strahlung bilden die optimale Basis für ein gesünderes Wohnumfeld.

Um die Wette strahlen

Auf der Sonnenseite der Architektur: Photovoltaikanlagen sehen nicht nur äusserst attraktiv aus und fügen sich fliessend in ein modernes Stadtbild ein, sie stehen auch für nachhaltige Energiegewinnung und dienen als kostenlose Energiequelle. Die PV-Anlage auf dem Einfamilienhaus Thörishaus geht mit gutem Beispiel voran und beweist, dass sich zeitgemässer Stil und nachhaltiges Bauen keineswegs ausschliessen.

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Das hat Format

Für die Wohnüberbauung Weiermatt Köniz und beim Einfamilienhaus Hilterfingen nutzt AR3 für die Fassaden sogenannte Faserzementplatten (Eternit). Diese sind zugleich einfach in der Verarbeitung, preiswert und überaus dauerhaft. Ein weiteres gutes Argument für den Baustoff betrifft das Erscheinungsbild. Die grossflächigen Platten bieten eine umfassende Auswahl an Formen und Farben. So lassen sie sich unkompliziert an verschiedenste Umgebungen und Wünsche anpassen.

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Von Grund auf gut

Bei der Konstruktion des Mehrfamilienhauses Ittigen Sensitive setzt AR3 im Innenraum auf fugenlose Bodenbeläge. War diese Art bis vor einigen Jahren noch der Industrie vorbehalten, erobert sie dank ihrer positiven Eigenschaften auch das breitere Bauwesen. Die Bodenbeläge sind langlebig, einfach zu reinigen und verfügen über zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten.

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Stein auf Stein – von der Baustelle zum Bauwerk

Auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei in Köniz-Weiermatt entstehen aktuell drei Mehrfamilienhäuser und eine Einstellhalle. Philipp Hirschi, Bauleiter der Partnerfirmen ar3 und br3, führte uns über die Baustelle und vermittelte einen Einblick in das tägliche Geschäft und die Herausforderungen.

Consilia: Zu Gast auf dem Bau

Bereits bei der Planung stand ein nachhaltiges und raumplanerisch sinnvolles Konzept im Fokus. Die zukünftigen Gebäude orientieren sich an den schon vorhandenen Nachbarbauten und ergänzen die Umgebung auf organische Weise. Spannende Grundrisse mit hellen und grosszügigen Räumen sowie interessanten Ausblicke in die Natur sollen später eine hohe Wohnqualität gewährleisten.

Bei unserem Besuch in Köniz-Weiermatt konnten wir die Baustelle von allen Seiten betrachten – sogar aus der Vogelperspektive. Das leere Grundstück kann man sich nur noch mit viel Fantasie vorstellen. Die drei Gebäude sind schon hochgewachsen, auf dem ganzen Gelände herrscht reger Betrieb. Dank Phillipp Hirschi ist für uns der Zutritt zu den Gebäuden erlaubt ­– selbstverständlich mit Schutzhelm.

In der obersten Etage angekommen, geniessen wir zuerst den Ausblick. Beim Rundgang durch die Räume fallen zuerst die Badezimmer auf. Deren Rohre und Leitungen, die sonst hinter der Wand versteckt sind, liegen noch frei. Bevor am Innenraum weitergebaut wird, stehen aber noch andere Aufgaben an. Für den heutigen Tag steht im ersten Haus die Schlussmontage der Fenster an.

In nächster Zeit wird fleissig weiter gehämmert, verputzt und gestrichen, bis die 44 Wohnungen bezugsfertig sind und dem Areal wieder Leben einhauchen. Weitere Informationen und Neuigkeiten zu diesem sowie anderen Aufträgen gibt es unter ar3.ch und br3.ch.

«Gemeinsam haben wir einen riesigen Erfahrungsschatz»

Die Consilia Group ist ein professionelles Netzwerk aus neun unterschiedlichen Firmen. Ziel ist es, durch das perfekte Zusammenspiel mehrerer Dienstleister und dem Fachwissen von über 100 Spezialisten die Effizienz unserer Kunden zu steigern sowie Lösungen für mehr Erfolg aufzuzeigen.

 

Über 100 Spezialisten, neun Firmen, ein Netzwerk – das ist die Consilia Group. Der Kopf dahinter ist Thomas Steiner, Gründer und Partner des «emendo family office». Ihm kam der Gedanke bei seiner täglichen Arbeit. «Als Beratungsunternehmen üben wir bloss eine konzeptionelle Tätigkeit aus. Wir akquirieren Kunden, geben die Aufträge weiter und haben schlussendlich nicht viel davon», erklärt Thomas Steiner. Die Idee, ein enges Netzwerk mit Personen zu gründen, denen er grosses Vertrauen entgegenbringt, war geboren.

«Unser Ziel war es von Anfang an, gemeinsam zu wachsen»

Doch wie die Idee den zukünftigen Partnern unterbreiten? «In der Schweiz geht man gemeinsam essen, wenn man miteinander Geschäfte machen will», so Thomas Steiner. Zahlreiche Lunchs, Dinners und Diskussionen später war klar, das Projekt Consilia Group wird umgesetzt. «Wir waren uns alle einig, dass wir kein loses Netzwerk aus einzelnen Firmen aufbauen wollen. Unser Ziel war es von Anfang an, gemeinsam zu wachsen und unsere kleinen Unternehmen zu einem grossen Ganzen zusammenzufügen», erklärt Steiner weiter.

Nur zwei Monate später – im Jahr 2014 – wurde die Consilia Group als Aktiengesellschaft gegründet. Mitglieder des Netzwerkes sind:

 

«Der Kunde steht bei uns ganz klar an erster Stelle»

«Alle Consilia-Mitglieder haben eine hervorragende Ausbildung. Gemeinsam haben wir einen riesigen Erfahrungsschatz – und diesen kann keine andere Beratungsfirma bieten.», betont Thomas Steiner. Trotzdem, nicht immer werden Kunden innerhalb der Consilia vermittelt. «Der Kunde steht bei uns ganz klar an erster Stelle. Wir alle wägen immer ab, wo der Kunde am besten aufgehoben ist. So kann es auch sein, dass wir Personen an ein Unternehmen weiterleiten, das nicht Teil der Consilia ist.»

Und was haben die Consilia-Mitglieder von der Zusammenarbeit? Sie kommen an Kunden, die sie nicht selbst akquirieren müssen, sie können sich untereinander austauschen und voneinander lernen. «Man wird in Gebieten fit, die man sonst nicht so kennt, und man bleibt immer up-to-date», sagt Thomas Steiner zu den Vorteilen.