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Interaktive Universen und die Wiedergeburt von Louis XIV

Am 3. Mai fand in Genf der Event Connections by LE BOOK statt, an welchem die besten Kreativideen präsentiert und prämiert werden. Marge Fellerer, Executive Creative Director bei Republica, war vor Ort und hatte die Ehre, die eingereichten Projekte zu jurieren.

Seit mittlerweile zwölf Jahren dient Connections als Networking-Plattform für kreative Talente und die «crème de la crème» der Kreativagenturen. Hier treffen unter anderem Künstler, Filmproduzenten, Social-Media-Strategen, Kunsthändler, Creative Directors, Stylisten und Werber aufeinander. Nebst dem Networking steht die Prämierung der besten Kreativ-Projekte im Mittelpunkt. 66 Juroren, 30 zu beurteilende Cases und Künstler, 15 Unternehmen und 1 Gewinner: Das sind die nackten Zahlen des Events Connections Geneva, welches am 3. Mai von den Machern von LE BOOK – die Bibel für Kreativschaffende – durchgeführt wurde. Unter den Juroren: Marge Fellerer, Executive Creative Director der Berner Werbeagentur Republica. Ihre Aufgabe: Die 30 Cases und Künstler begutachten und beurteilen. «Bei einem solchen Event in der Jury zu sitzen, war unglaublich bereichernd – vor allem, weil ich durch das Mandat unzählige passionierte Menschen kennenlernen durfte.»

Man konnte die Marke förmlich spüren

Und welches Projekt hat die Kreativschaffende am meisten überzeugt? Die Arbeit «Arkema», welche gewonnen hat. «Bonjour Lab hat für den Chemiekonzern Arkema eine unglaubliche Begegnungsstätte entwickelt, die als Lehrmaterial, Verkaufstool und sogar als interaktives Labor funktioniert. Besonders hat mich beeindruckt, dass der Showroom Mitarbeiter, Kunden, Partner, Aktionäre und Medienschaffende mittels einer spezifischen Reise durch acht massgeschneiderte, interaktive Installationen in das Universum von Arkema eintauchen lässt. Wer den Showroom betreten hat, konnte die Marke förmlich spüren», begründet Marge Fellerer.

Aber auch Cases, welche nicht prämiert wurden, vermochten das Geschäftsleitungsmitglied der Republica zu fesseln. «Ein weiteres faszinierendes Projekt hat Makemepulse für Canal+ vorgestellt. Die Firma für interaktive Produktionen hat zum Start der letzten Staffel der Serie «Versailles» König Ludwig XIV zum Leben erweckt.» Gemeinsam mit Wissenschaftlern und Medizinern ist es Makemepulse gelungen, dem Sonnenkönig dessen «Originalstimme» zurückzugeben. Jetzt beantwortet er Fragen und gibt seine Meinung auf Twitter kund – unter der Voraussetzung, man spricht ihn mit «Votre Altesse» an.

Marge Fellerer möchte jedoch nicht nur Cases hervorheben, sondern auch einen Künstler: Gilles Pernet. «Der Fotograf schafft es, eine neue, malerische Ebene in seine Bilder zu integrieren. Machen Sie sich von der Schönheit seiner Werke einfach selbst ein Bild.»

Zum Künstler

Es braucht Vertrauen, Mut und Investment

Der 3. Mai war ein emotionsgeladener Tag. Nicht nur für die Unternehmen und Künstler, welche ihre Cases präsentiert haben, sondern auch für die Macher von LE BOOK und die Juroren. 20 bis 30 Minuten hatten die Agenturen und Firmen Zeit, den Juroren ihre Projekte schmackhaft zu machen. Sprich: Marge Fellerer hat an diesem Tag insgesamt acht Stunden zugehört und Fragen gestellt. «Es war anstrengend, aber der Ausflug von Bern nach Genf hat sich definitiv gelohnt. Mein persönliches Fazit: Um für einen Kunden ein herausragendes Projekt zu entwickeln und zu realisieren, braucht es beiderseitiges Vertrauen, Mut und Investment.»