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Unser Netzwerk, unsere Welt

ENTDECKEN SIE IHRE SOZIAL DIGITALE ADER

Die Berner Kreativagentur Republica bietet in ihrem Produktportfolio neben Branding, Kampagnen und Live-Kommunikation auch Content Creation und Social Media Marketing an. Warum die – gar nicht mehr so neuen – digitalen Plattformen bei vielen Unternehmen noch ein Nischendasein fristen und was es zu beachten gilt, lesen Sie in unserem Blog.

Echte Likes und ein weiterführender Dialog mit der relevanten Zielgruppe sind unbezahlbar. Aber treue Follower und organische Reichweite fallen auch bemühten Unternehmen nicht in den Schoss – ganz im Gegenteil, heute ist die Aufmerksamkeit online umkämpfter denn je. Die Lösung dafür ist aber keineswegs «Umso mehr, desto besser». Nicht jede Firma muss auf jedem sozialen Netzwerk Präsenz zeigen. Und nicht jeder Content funktioniert auf jedem Kanal gleich gut oder überhaupt.

 

Wo, mit wem und wie

Geht es um die Konzeption einer Social-Media-Strategie, klärt die Republica mit potenziellen Kunden zuerst grundlegende Fragen ab, die das weitere Vorgehen bestimmen. Handelt es sich um ein B2B-, ein B2C-Unternehmen oder um eine Mischform aus beidem? Welches Publikum soll online angesprochen werden und besonders: mit welchem Ziel? Last but not least: Wie möchte die Firma auftreten, ihr tatsächliches digitales Profil definieren?

Während sich auf LinkedIn und Xing ausschliesslich Professionals tummeln und Themen wie Networking, Wissenstransfer und die Präsentation der eigenen Kompetenzen im Vordergrund stehen, lassen sich via Facebook, Snapchat und Instagram Privatpersonen abholen. Einfache Schlussfolgerung: Sind für mein Unternehmen hauptsächlich Kontakte mit anderen Firmen oder potenziellen Mitarbeitenden relevant, muss ich nicht auch via Facebook, Twitter, Pinterest und Co. quasi auf allen Hochzeiten tanzen.

 

Der Ton macht die Musik

Egal auf welcher Plattform sich ein Business bewegt – es wird von anderen Nutzern mehr oder weniger als digital agierendes Individuum wahrgenommen. Oft wird dabei unterschätzt, eine einheitliche, passende und doch sympathische Stimme für die Kommunikation zu schaffen. Das betrifft verschiedene Aspekte wie:

  • Duzen oder siezen?
  • Tone of Voice? Nahbar, begeistert, freundschaftlich? Distanziert, professionell, selbstbewusst? Oder ganz anders?
  • Kommunikation via wiedererkennbarer Person mit Namen, welche die Kanäle betreut? Oder anonym?

Auch die Wahl der Kommunikation mit den potenziellen Followern ist von Plattform und den eigenen Zielen abhängig. Steht der Aufbau von Vertrauen im Vordergrund? Oder die klare Vermittlung der eigenen Kompetenz oder Produkte? Derartige Überlegungen im Voraus sind für ein schlüssiges Social-Media-Konzept unabdingbar – und die konsequente Einhaltung davon noch viel wichtiger. Denn auch im rasanten digitalen Raum sind die Nutzer wachsam: wechselnde Ansprachen, Texte, die sprachlich keinerlei Einheitlichkeit besitzen und achtlose Fehler werden registriert und wirken sich negativ aus.

 

Content is King

Sind die passenden Plattformen ausgewählt, die Zielgruppe und Ziele bestimmt und die Kommunikation definiert, beginnt die richtige Arbeit: die Erstellung des Contents. Verschiedene Formate wie Stories, Videos, Bilder, Umfragen, Fotoalben und viele weitere Optionen geben den Rahmen vor, das eigene Tätigkeitsfeld füllen diesen mit Inhalt. Die goldene Regel der Republica: Der Inhalt bestimmt die Wahl des Formats, nicht umgekehrt. Ein Gang durch das eigene Unternehmen wirkt beispielsweise als Videoclip spannender und nahbarer als eine Fotogalerie.

Auch die Erwartungen der Nutzer an Inhalte unterscheiden sich je nach Plattform enorm. Auf Instagram spielen die Qualität und das Motiv der Bilder eine viel grössere Rolle als bei Facebook oder Twitter. Themen wie Reisen, Food oder Design haben es hier sehr viel leichter, ein Publikum zu finden – dies langfristig, und ohne konstant Geld in die Bewerbung von Posts zu pumpen. Facebook und Twitter hingegen funktionieren thematisch viel breiter und grundsätzlich schneller: weniger Text, weniger Schnickschnack, einfach auf den Punkt.

Neben der Qualität des Inhalts sind es besonders grundlegende Details, die in ihrer Bedeutung vernachlässigt werden. Das ideale Format eines Videos unterscheidet sich je nach sozialer Plattform und teils auch je nach Inhaltstyp. Youtube und Facebook erlauben durchaus längere Videos, während Instagram die Grenze schon nach einer Minute zieht.

Der erste Schritt in das eigene soziale Profil für Unternehmen ist denkbar einfach: den oder die relevanten Kanäle identifizieren, die eigene Zielgruppe definieren und relevanten Content im Voraus planen. Und in den sozialen Medien gilt ganz besonders: Kommunikation ist keine Einbahnstrasse. Ehrliche, direkte Kommunikation mit bestehenden und potenziellen Followern und relevanter Content mit Mehrwert zahlen sich aus. Wer bei der eigenen Präsenz auf ein durchdachtes Fundament setzt und sich kontinuierlichem, wertigem Inhalt verpflichtet, bewegt sich jedenfalls in die richtige Richtung.